Die Städte Friedrichshafen und Konstanz bewerben sich mit dem Programm „HyExperts“ gemeinsam mit zehn weiteren Projektpartnern beim Bundesministerium für Verkehr- und digitale Infrastruktur darum, eine von fünf Modellregionen für Wasserstoff in Deutschland zu werden. Die industriellen und kommunalen Projektpartner sorgen zu Wasser, zu Land und in der Luft für Mobilität, für die sich die Nutzung von Wasserstoff eignet: Im Strassenverkehr, im öffentlichen Nah- und Fernverkehr, in der Schifffahrt sowie in der Luftfahrt ab dem „Bodensee-Airport“ oder sogar in der Raumfahrt könne Wasserstoff eingesetzt werden. Eine Verwendung durch die Energieversorger sei ebenfalls denkbar. Die Hochschulen und Forschungsinstitute der Region haben zudem ein grosses Interesse an einer wissenschaftlichen Begleitung der technologischen und wirtschaftlichen Auseinandersetzung mit Wasserstoff.

Oberbürgermeister Uli Burchardt ist überzeugt: «Das Engagement der Partner für den Ausbau einer Wasserstoff-Infrastruktur zeugt von vorausschauendem Denken. Das Potential von Wasserstoff, seine Erzeugung, Speicherung, Verteilung und Nutzung wurde durch die Partner erkannt – denn Wasserstofftechnologien sind ein wichtiger Baustein für Klimaneutralität und Klimaschutz. Mit Wasserstoff sind Klima und Mobilität nicht im Widerspruch, sondern im Einklang». Die Entscheidung über eine Förderung wird Ende 2019/Anfang 2020 erwartet.

Das deutsche Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat den Wettbewerb ausgeschrieben, um die innovativsten und erfolgversprechendsten regionalen Konzepte zu identifizieren. Der Fokus liegt auf der regionalen Integration und systemischen Vernetzung der Projekte, welche eine hohe Wertschöpfung in Deutschland erwarten lassen.

Quellen:
www.konstanz.de
www.energie-fuer-immer.jetzt