Unser Beitrag «Hubkraftwerk: Betonblöcke statt Wasser» vom Feburar 2020 war ein Hit: 532 Mal wurde er 2020 angesehen und bereits 53 Mal in den ersten 10 Tagen des 2021. Diese Woche berichtete die Sendung DOK des Schweizer Fernsehens über die Fortschritte beim Hersteller Energy Vault.

In Biasca im Tessin wird wie wild an den Betonblöcken gebaut. Ein Standardturm von 60 Metern Höhe kann 35 MWh Strom speichern und das Netz mit 5 MW versorgen. Mit Erstellungskosten von 8-10 Mio. USD liegt man nach Angaben des Herstellers rund drei bis viermal tiefer als bei einer Lithium-Ionen-Batterie, nämlich bei rund 250 USD pro kWh.

Die Software wie auch die Herstellung der Blöcke werden laufend optimiert. Zum Beispiel wurden Ersatzstoffe für Beton gesucht und mit Asche, Bauschutt und anderem auch gefunden. Damit kann nicht nur der Bedarf an grauer Energie – der bei Zement enorm ist – reduziert werden, sondern es können auch Kosten gespart werden.

Ein Standardturm kann rund 2’000 Haushalte in der Schweiz oder in Liechtenstein versorgen. 15-20 Türme mit Erstellungskosten von 120 bis 200 Mio. USD würden also für alle Haushalte Liechtensteins reichen.

SRF 1, 5. Januar 2020, DOK, «Enery Vault – Batterie der Zukunft»