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In der Schweiz lichtet sich der Dschungel aus Energie- und Umweltstandards für Gebäude. Vier Trägerorganisationen wollen die Berechnung, wie Bauherren und Architekten die Standards erreichen können, aufeinander abstimmen.

In der Schweiz existieren mehrere unterschiedliche Labels für die Einordnung des energetischen Gebäudestandards. Diese legen jeweils unterschiedliche Schwerpunkte. Vier Organisationen, die solche Labels vergeben, haben jetzt ihre Zusammenarbeit angekündigt. Zumindest haben die Trägerorganisationen schon eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet, wie das Bundesamt für Energie (BFE) mitteilt.

Erneuerbare und Klimaschutz stehen im Vordergrund

So werden die Gebäudeenergieausweise der Kantone GEAK, das Label Minergie, der Standard Nachhaltiges Bauen in der Schweiz (SNBS Hochbau) und das Zertifikat 2000-Watt-Areale in Zukunft eine gemeinsame Gebäudelabelfamilie bilden. Im Mittelpunkt dieses neuen gemeinsamen Standards steht, dass das Gebäude einen möglichst grossen Beitrag zu den Zielen der Energie- und Klimapolitik und der nachhaltigen Entwicklung in der Schweiz leisten soll.

Bekannten Marken werden weitergeführt

Ausserdem versprechen sich die Trägerorganisationen davon eine höhere Nachfrage, indem der Dschungel der verschiedenen Standards gelichtet wird. Dabei sollen die bekannten und erfolgreichen Marken im Markt weitergeführt werden. Dabei werden allerdings die Berechnungen harmonisiert, wie die Bauherren und Architekten die vorgegebenen Standards erreichen können.

Quelle: www.photovoltaik.eu