Um die Klimaziele zu erreichen, will der Bundesrat die Wasser- und Windkraft stärker fördern und subventionieren. Die 2022 auslaufende Einspeisevergütung wird durch Investitionsbeiträge, etwa für Windenergie-, Biogas- oder neue Kleinwasserkraftanlagen, abgelöst. Weiter will der Bundesrat die bis 2030 befristeten Investitionsbeiträge für Wasserkraft und andere erneuerbare Energien bis 2035 verlängern. Projektierungsbeiträge sollen das finanzielle Risiko der Planer reduzieren. Fördermittel für neue Grosswasserkraftwerke werden verdoppelt. Die Einmalvergütung für grosse Fotovoltaikanlagen wird durch Beiträge ersetzt, die über Ausschreibungen festgelegt werden. Die Vernehmlassung für die Pläne dauert bis im Juli.

Quelle: Werdenberger & Obertoggenburger vom 4.4.2020