Der Kölner Energiedienstleister Rhein Energie  will Erfahrungen mit Photovoltaik auf Gehwegflächen sammeln und verschiedene Konzepte ausprobieren.

Das Unternehmen Rhein Energie hat am Standort seines Ausbildungszentrums in Köln neun weitere Solarplatten in den Boden eingelassen. Die Prototypen stammen von einer Firma, die auch den ersten Solarradweg in Erftstadt mit Solarmodulen ausgestattet. Für ihre Innovation mussten die Macher einige Schwierigkeiten überwinden. So sind die Deckplatten aus einer speziellen Sorte Sicherheitsglas, das zudem mit dem abriebfesten Mineral Korund überzogen ist. Das garantiert neben der Robustheit im Alltag auch, dass das auftreffende Licht durch Brechung möglichst effizient an die darunter liegenden Photovoltaikmodule weitergeleitet wird. Die aufgeraute Oberfläche soll überdies verhindern, dass Fußgänger auf den Platten ins Rutschen geraten.

Die Beteiligten machen sich keine Illusionen und warnen vor übertriebenen Erwartungen. Die wenigen Quadratmeter Fläche am Ausbildungszentrum sind mit Kleinserienproduktionen wie der nun installierten derzeit noch nicht rentabel. “Die Anlage kostet mehr als eine Photovoltaikanlage für ein Einfamilienhaus”, verriet Projektleiter Sebastian Stein von Rhein Energie.

Quelle: photovoltaik.de