Am 2. November 2019 stammten 24% der Elektrizität im europäischen Stromnetz von Windenergieanlagen. Das ist zwar kein Rekord, zeigt aber, dass die Windenergie im Winter ihren grössten Trumpf ausspielt: Rund zwei Drittel der Stromproduktion von Windenergieanlagen fallen im Winter an, dann wenn ganz Europa mehr Heizenergie braucht.

In folgenden Ländern lag der Windenergieanteil etwas unter oder gar deutlich über 50%: Portugal (66%), Spanien (54%), Deutschland (51%), Irland (47%), Dänemark (46%). In folgenden Ländern wurden über 20% Windstrom erreicht: Belgien (29%), Rumänien (28%), Litauen (24%), Grossbritannien (22%), Frankreich (20%). In der Schweiz waren es unter 1%.

Während im Winter die Wasserkraft- und Solarkraftwerke deutlich weniger produzieren, können Konsumentinnen und Konsumenten auf erneuerbaren Strom aus Windkraftwerken zählen, die im Winter mit rund zwei Dritteln der Produktion den Löwenanteil ihrer Produktion liefern. Übrigens: Wird ein Gebäude mit einer Wärmepumpe geheizt, so generiert diese mit einer Kilowattstunde Strom für Antrieb und Pumpe bis zu 4 Kilowattstunden Wärme.

Aktuelle Produktionsdaten der Windenergieanlagen in Europa auf der Homepage von Wind Europe

Text: Suisse Eole, Quelle: Wind Europe